Westfälische Nachrichten vom 14. Mai 2008
Fast wie „Malle“ vor der Haustür
7500 Besucher genossen über Pfingsten Urlaub am Strand
des cabrio-Bades Senden. Ein Tag im cabrio, statt in die Schule zu gehen. „Das
ist cool – vor allem wenn so tolles Wetter ist“, sind sich Pauline und ihre
sieben Freundinnen einig. Doch nicht nur die Zehnjährige, die auf dem Sandstrand
mit den Klassenkameradinnen ihren Geburtstag feiert, ist glücklich: Auch Mutter
Sabine Ridder ist kurz darauf ganz entspannt. Schließlich kann sie im Schatten
der Bäume ein Stündchen in aller Seelenruhe lesen, denn Rettungsschwimmer Lars
Hoffmann entlastete sie und beweist seine Qualitäten als Animateur. Der
Mitarbeiter des cabrio spielt mit den acht putzmunteren jungen Damen Fangen und
Wetttauchen und lässt sich zum Abschluss sogar noch in „voller Montur“ ins Becken werfen.
Doch nicht nur für die Sendener hat sich der soeben eröffnete Außenbereich
des cabrio zu einer Urlaubsoase vor der Haustür entwickelt. „Wir hatten zu
Pfingsten unglaublich viele sehr zufriedene Besucher im Bad. Sie kamen nicht nur
aus Senden und dem Kreis Coesfeld, sondern auch aus Münster, Dortmund und
Gladbeck. Und es waren sogar Gäste aus Erkenschwick da, obwohl das Freibad dort
drei Mal so groß ist. Am Außenbereich des cabrio schätzen die Leute das
entspannte ,Urlaubs-Feeling’ und den günstigen Preis“, freut sich Armin
Vogelhofer über die rund 7500 Besucher an den Pfingsttagen. Eine genaue Zahl
kann der cabrio-Betriebsleiter freilich nicht nennen, denn unter den insgesamt
rund 6000 verkauften Karten waren allein am Pfingstmontag 300 Familienkarten.
„Und die Leute sind zum Teil mit bis zu sechs Kindern gekommen.“
Voll des Lobes sind auch René und Birte Boer aus Hiltrup, die es sich im
Ruhebereich des Strandes, umrankt von Bambus-Büschen, auf ihren Liegen bequem
gemacht haben. Derweil buddeln die Söhne Maurice und Lucien im Sand. „Von
Hiltrup bis zum cabrio sind es nur 14,5 Kilometer. Die Entfernung ist kein
Thema. Pfingstmontag waren wir zum ersten Mal im Außenbereich – rund sieben
Stunden lang. Heute sind wir wieder gekommen“, berichtet René Boer und fügt
hinzu. „Man kann wirklich nur Gutes sagen: Das Personal ist freundlich, die
Anlagen sind gepflegt. Die Kinder können spielen, Eis essen oder sich eine
Pommes holen.“ Und seine Frau Birte fügt hinzu: „Elf Euro für die Familienkarte
finde ich in Ordnung. Es ist hier super – 100-prozentig.“
Der rund 1800 Quadratmeter große, mit 1500 Tonnen Quarzsand befüllte Strand
des cabrio ist in einen Ruhe- und einen separaten Aktiv-Bereich unterteilt. Wer
Beach-Volleyball oder Beach-Handball spielen möchte, kann dies im Schatten der
Bäume im Aktiv-Bereich. Im Sommer sollen zwei Tore und ein Wasserspielplatz für
Kinder aufgebaut werden. Im Ruhe-Bereich können die Besucher entspannen,
Sonnenschirme und Liegen werden vom cabrio, ebenso wie Beach-Volleybälle,
kostenlos ausgeliehen – solange der Vorrat reicht. An der Strandbar mit
Außengastronomiebereich gibt es Eis, Cocktails und andere Erfrischungsgetränke.
Im Sommer soll eine Grillstation hinzu kommen.
Ein Springerbecken mit Ein-, Drei- und Fünf-Meter-Turm, ein 200 m² großes
Außenbecken, sowie das rund 120 m² große Solebecken und eine 6000 m² große
Rasenfläche ergänzen den Außenbereich des cabrio. |